Oberländer-Wähen: Hörnliwähe und Gemüsewähe

Oberländer-Wähen: Hörnliwähe und Gemüsewähe

Gespeichert von webdevel am Mo., 19.06.2017 - 10:47

Rezept vom 17. Juni 2017
Diese Woche sind Walter Messmer mit seinem Kochbuch «Uufwüschete und Zämekrazets» und Ursina Meier vom Beck Meier in Bäretswil zu Gast im TOP POT. Sie machen eine Hörnli- und eine Gemüsewähe.

Buchbestellungen bei Walter Messmer: walter.messmer@bluewin.ch

 

Die Rezepte eignen sich für ein 30er-Rundblech

Kuchenteig

250 g  Weissmehl
125 g  Butter
4 g  Salz
70 g  Wasser

Das Mehl mit Butter und Salz verreiben. Zuletzt das Wasser dazu und alles nur leicht zusammen greifen, bis der Teig bindet. Auf ca. 2.5 mm auswallen.

 

Hörnliwähe

125 g  Hackfleisch
25 g  Zwiebeln, gehackt
200 g  gekochte Hörnli
100 g  Zucchetti, gewürfelt
50 g  Reibkäse
Guss:  
100 g  Rahm
100 g  Tomatenmark oder -saft
125 g  Eier
5 g  Gewürzmischung

Füllung: Das Hackfleisch würzen und mit den Zwiebeln anbraten. Die Hörnli und Zucchetti mit Reibkäsemischung vermengen.
Guss: Rahm, Tomatenmark oder -saft, Eier, Gewürzmischung zusammen mischen.
Füllung und Guss zusammen mischen, einfüllen und bei 220° backen, ca. 25 Minuten. Servieren Sie diesen Kuchen immer heiss.

 

Gemüsewähe

Immer der Jahreszeit entsprechend rüsten wir Saisongemüse. Würfeln, andünsten, im Wähenblech wird alles gleichmässig auf den Kuchenteig verteilt. Vorerst den Teigboden mit der Gabel stupfen.

Guss:

2 dl  Milch
2 dl  Rahm
2  Eier
50 g  Mehl
5 g  Salz
   Muskat
   Pfeffer
   Spinat
   Tomatenpüree
   Chili

Das Besondere an dieser Wähe sind die zwei Farben, wir teilen dafür den Guss in 2 Schüsseln. Ein Teil des Gusses wird mit Spinat grün gefärbt, der zweite Teil mit Tomatenpüree rot. Der grüne Guss wird in der Mitte verteilt, nach aussen mit einem Tortenring getrennt. Durch den Spinat ist dieser Teil leicht süsslich, und das Gemüsearoma kommt voll zum Tragen. Da das Tomatenaroma etwas stärker ist, wird dieser Teil ein wenig pikanter mit schwarzem Pfeffer und ganz wenig mit Chili gewürzt. Das Wähenstück wird dann von innen nach aussen gegessen, damit der rote Teil den grünen Teil nicht überdeckt.

Da die beiden Füllungen gleich schwer sind, kann ich den Tortenring vor dem Backen wegnehmen, und es entsteht trotzdem eine klare Trennung zwischen den Farben. Damit die Wähe nicht austrocknet, backe ich sie mit 200° ca. 25 Minuten. Die Unterhitze ist immer eine Stufe höher. Ist der Boden schön hellbraun, ist sie fertig gebacken. Sollte sie oben zu schnell bräunen, decke ich sie mit einem Silikonpapier ab.  


*** En Guete ***